Back home again

Back home again

2. September: Amsterdam (NL) – Hindeloopen (NL)  (54,4 sm)

Die letzten Meilen bis nach Hindeloopen liegen vor uns und das Ijsselmeer erscheint mir heute viel kleiner als vor drei Monaten bei unserem Start.

dsc_8711_kleinKurz vor Hindeloopen springt unsere Logge auf 15.000 sm, das sind immerhin 27.780 km, die wir in den letzten Jahren mit Playmobil unterwegs waren.

dsc_8722_kleinAls wir wieder in Hindeloopen festmachen wehen die Gastlandflaggen der besuchten Länder unter der Saling und ich bin glücklich diese Reise unternommen zu haben. Ja wir haben es tatsächlich geschafft. Drei Monaten nach unserem Start liegen insgesamt 4.654 sm ( 8.619 km ) in unserem Kielwasser und nun sind wir wieder zurück. Das Azorenhoch haben wir gefunden und viele neue Freunde auch.

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HISWA te water 2016

HISWA te water 2016

31. August: Scheveningen (NL) – Amsterdam (NL) (37,0 sm)

Heute geht es weiter nach Amsterdam, wo wir die „HISWA te water“ besuchen.

Hier bestaunen wir  die niederländische Yacht Flyer (http://flyer-one.nl), die 1977/78 das „Whitbread Round the World Race“ gewann

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dsc_8683_kleinund bewundern den Mut von Ruben Donne (http://www.sailingchallenge4ms.com), der mit diesem nur 6,5 Meter großen Boot bis nach Kapstadt segeln will.

dsc_8661_klein dsc_8660_kleinAuf dem Stand  von KM Yachtbuilders (http://www.kmy.nl) besichtigen wir eine Bestevaer 45, vielleicht die neue Playmobil ?

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Alone again

Alone again

30. August: Zeebrügge (BE) – Scheveningen (NL) (70,0 sm)

Hier in Zeebrügge trennen sich unsere Wege wieder. Gemeinsam mit 12 weiteren Yachten aus den Niederlanden haben wir in den letzten Monaten unter der Regie von Paul und Yvonne  (http://www.oceanpeople.nl) eine wunderschöne, gemeinsame Reise erlebt und sind bis zu den Azoren und wieder zurück gesegelt. Nun segelt jede Crew wieder in ihrem Heimathafen. Bevor wir jedoch zu unseren letzten Meilen nach Hindeloopen aufbrechen wird Playmobil erst einmal gründlich poliert.

CIMG4035_kleinDas Azorenhoch bleibt uns treu und bei bei leichten südwestlichen Winden können wir auch noch einmal unseren 103 m² großen Gennaker setzen.

CIMG4050_kleinBei Sonnenuntergang laufen wir in den Hafen von Scheveningen ein und sind zum ersten mal seit Wochen wieder alleine unterwegs.

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Nach 4.120 sm kreuzen wir erstmals unsere Kurslinie

Nach 4.120 sm kreuzen wir erstmals unsere Kurslinie

27.- 28. August: Eastbourne (GB) – Zeebrügge (BE)  (129,0 sm)

Am Morgen des 27.08. sorgt ein Tiefdruckgebiet über der Bretagne und ein Hoch über der Nordsee für östliche Winde um 5 Bft., das bedeutet Wind gegenan und bei ostsetzenden Strom entsprechend hohe Wellen. Wir verschieben unseren Start um 12 Stunden.

wetterlage-am-27-08-um-09-00-utcNur 24 Stunden später, am Sonntag, den 28.09. sorgt ein Ausläufer des Azorenhochs für Wind aus SW mit 5-6 Bft. Wir entscheiden uns daher am Samstag noch in der Nacht um 22.00 Uhr auszulaufen, um am nächsten Morgen bei raumen Wind rechtzeitig vor der Küste von Calais zu sein, um den dann mitlaufenden Gezeitenstrom optimal ausnutzen zu können.

wetterlage-am-28-08-um-09-00-utcBeim Morgengrauen liegt die Küste von Frankreich vor uns und der mitlaufende Strom sorgt für einen SOG von bis zu 10 kn. Die insgesamt 173,4 sm von Eastbourne (GB) bis nach Zeebrügge (B) schaffen wir mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 8,3 kn in nur 21 Stunden.

CIMG4024_kleinHier vor der Küste von Calais kreuzen wir am Cap Gris Nez erstmals unsere Kurslinie. Am Montag, den 06.06 hatten wir auf dem Weg von Nieuport (B) nach Boulogne-sur-Mer (F) das Cap um 11.00 Uhr querab und nun  passieren wir es am 28.08. um 08.30 Uhr auf dem Weg von Eastbourne (GB) nach Zeebrügge ( B) erneut. Dazwischen liegen 4.120 Seemeilen und 83 Tage voller Abenteuer.

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Seitenwechsel

Seitenwechsel

26. August: Cowes (GB) – Sovereign Harbour Eastbourne (GB) (61,9 sm)

Wir verlassen den Solent und passieren die Festung „No Man´s Land“, die den Eingang in den Solent vor Piraten, Franzosen, Spaniern und der EU schützen soll.

DSC_8596_kleinEin Relikt vergangener Zeiten ist auch die Hovercraftfähre, die noch heute zwischen Portsmouth und der Isle auf Wight verkehrt und das Fahrwasser mit 36 kn Speed und ohrenbetäubenden Lärm quert.

DSC_8575_kleinGegen 16.48 BST ( 17.48 MESZ ) passieren wir den Nullmeridian von Greenwich und sind nun wieder auf östlicher Länge unterwegs.

DSC_8601_kleinAuf dem Weg nach Eastbourne segeln wir entlang der imposanten, 162 Meter hohen Kreidefelsen.

DSC_8639_kleinIn der Abenddämmerung erscheint der Leuchtturm von „Beachy Head“, trotz seiner Höhe von 31 Metern fast schon winzig.

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